Friedenskundgebung: Bochumer LINKE setzt Zeichen für Frieden und Völkerrecht

Anlässlich der jüngsten Erklärungen der russischen Regierungen und der Angriffe russischer Streitkräfte auf die Ukraine folgt die Bochumer LINKE dem Aufruf des Friedensplenums zu einer Kundgebung am Dienstag, den 1. März um 18.00 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz für Frieden, Deeskalation und humanitäre Unterstützung für die Zivilbevölkerung.

Sevim Dagdelen, Bochumer Bundestagsabgeordnete der LINKEN erklärt: „Russlands Invasion in die Ukraine ist völkerrechtswidrig und ohne Wenn und Aber wie alle völkerrechtswidrigen Kriege zu verurteilen. Der Krieg in der Ukraine muss umgehend beendet werden. Notwendig ist ein sofortiger Waffenstillstand und Rückzug der russischen Truppen. Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen aber sind ungeeignet, zu einem Ende des Blutvergießens beizutragen.“

Mehtap Yildirim, Sprecherin der Bochumer LINKEN ergänzt „Als Teil der Bochumer Friedensbewegung sind wir bestürzt über die Angriffe auf Städte in der ganzen Ukraine. Unsere Sorge und unser Mitgefühl gelten den Menschen vor Ort. Wichtig ist nun, Flagge zu zeigen und auf der Straße für einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen und einen Rückzug aller Truppen einzutreten. Auch Bochum kann etwas beitragen, indem humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung vor Ort unterstützt wird und Schutzsuchende schnell und unbürokratisch aufgenommen werden.“

Friedenskungebung: Nein zum Krieg

Gerne folgen wir dem Aufruf des Bochumer Friedensplenums zu einer Friedenskundgebung am kommenden Dienstag um 18.00 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz:Nein zum Krieg – Rückkehr zu Frieden und Völkerrecht

Im Krieg sind alle Menschen Verlierer sowohl auf ukrainischer als auch russischer Seite. Jetzt muss auch eine direkte Konfrontation Russlands mit der NATO verhindert werden. Die Vernichtungskraft der Waffen dieser Welt reicht aus, die Erde mehrfach zu zerstören. Das muss auch allen klar sein, die jetzt nach neuer Hochrüstung – auch der Bundeswehr – rufen. Frieden lässt sich nicht durch Waffengewalt und noch stärkere Konfrontation erzwingen.Als Bochumer Friedensbewegung sind wir bestürzt über die völkerrechtswidrige Anerkennung der selbsternannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk seitens der russischen Regierung, sowie den darauffolgenden Einmarsch in die Ukraine.

Unser Mitgefühl gilt den Menschen vor Ort. Wir fordern Russland auf, die Angriffe auf die Ukraine sofort einzustellen und sämtliche Truppen zurückzuziehen. Krieg darf kein Mittel der Politik sein und ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir sagen: Nein zum Krieg!

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Nein zum Krieg

Das ist ein schwarzer Tag für die Menschen in der Ukraine. Die Invasion Russlands in die Ukraine ist ohne Wenn und Aber zu verurteilen. Dieser Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen und ein gravierender Bruch des Völkerrechts. Russland muss seine Truppen jetzt unverzüglich zurückziehen und die Kampfhandlungen einstellen.

Ein militärischer Konflikt zwischen NATO und Russland muss vermieden werden. Die EU und auch Deutschland sind jetzt gefragt schnell und unbürokratisch allen Menschen Schutz zu gewähren, die jetzt aus der Ukraine fliehen.

Wir sagen: Nein zum Krieg!

Rede Sevim Dagdelen bei Jahreshauptversammlung der Bochumer Linken

Sozialstaat statt Aufrüstung

Auch Sevim Dagdelen war natürlich bei unserer Jahreshauptversammlung dabei. Sie hat in ihrer Rede klar gemacht, dass jeder Euro, der fürs Militär verpulvert wird, beim Sozialstaat eingepart wird. Wir sagen Klar: #SozialstaatstattAufrüstung

Hier auch Ihre vollständige Rede:

Es macht mich fassungslos, wenn ich von den Verhandlungsführern der Länder höre, die Forderungen seien „überzogen“ und „nicht bezahlbar“. Solch eine Empörung wünschte ich mir, wenn Merkel und Nahles immer mehr Milliarden in Militär und Rüstung verpulvern! Wir brauchen eine Umkehr bei den Löhnen. Die Menschen müssen von ihrer Arbeit sich und ihre Familie ernähren können. Es kann doch nicht sein, dass diejenigen, die unsere Kinder erziehen, die in der Pflege oder im Krankenhaus arbeiten, die bei der Polizei und Feuerwehr arbeiten, die also allesamt wichtige gesellschaftliche Aufgaben erfüllen, dass diejenigen in unseren Innenstädten nicht mehr leben können, weil die Löhne zu niedrig sind und die Mieten durch die Decke gehen.
In unseren Großstädten fehlen inzwischen fast 2 Millionen bezahlbare Wohnungen. Wenn schon Normalverdiener sich kaum noch die Miete in der Innenstadt leisten können, will ich von Rentnern, Studierenden oder Geringverdienern erst gar nicht reden. Die Wuchermieten verschlingen immer höhere Teile des Einkommens, das Geld fehlt dann an anderer Stelle, z.B. für die immer höheren Energiekosten.
2017 wurde fast 344.000 Haushalten in Deutschland der Strom zumindest zeitweise gesperrt. Und im selben Jahr gab es sogar über 53.600 Zwangsräumungen bundesweit.

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